Allergie ahoi – Die weniger schöne Seite des Frühlings

Blühende Bäume als Allergieauslöser im FrühlingNun habe ich mich gerade so sehr über den Frühling und die Temperaturen gefreut – und dann das! Ich war mein ganzes Leben lang sehr glücklich darüber, dass ich frei von allen Allergien war. Jetzt hat sich eine sehr heftige Pollenallergie in mein Leben gebombt, die die letzte Woche zu meiner persönlichen, kleinen Hölle hat werden lassen. Das klingt jetzt vielleicht etwas melodramatisch, aber mir blieb teilweise wirklich fast buchstäblich die Luft weg.

Erst dachte ich, ich hätte mir eine ganz normale Erkältung eingefangen, aber die Beschwerden waren einfach so anders, in Wellen schlimmer, aber ganz beständig eine geschwollene Nasenschleimhaut und Kratzen im Hals. Am Donnerstag bin ich dann mit SO einem Schädel, Husten, Schnupfen und verquollenen Augen aufgewacht, dass ich doch mal zum Arzt musste damit. Der konnte mir aber leider nur bei der Symptombehandlung helfen, in diesem Frühjahr muss ich da erstmal durch. Dazu habe ich ein Nasenspray mit Cortison bekommen und dann habe ich mir noch Augentropfen gegen die gereizten Augen besorgt. Nun muss ich erst einmal durchhalten, hoffentlich nur bis zum Sommer – wünscht mir Glück, dass „meine“ Pollen nur im April/Mai unterwegs sind. Erst im Herbst, sobald ich beschwerdefrei bin, kann dann ein Allergietest etwas genaues ergeben und eine mögliche Hyposensibilisierung eingeleitet werden.

Allergieausstattung bestehend aus Nasenspray und AugentropfenInteressanterweise kann man in wirklich jedem Alter eine Allergie entwickeln, vom Kind bis zur Oma – das war neu für mich.  Laut Pollenflugkalender kommen für mich wohl die Pollen vom Haselnussstrauch, Birken, Buchen, Eichen, Gräser, Löwenzahn, … in Frage. Auch können Kreuzallergien vorkommen, gegen Nüsse, Obst aber auch Gemüsesorten wie Sellerie und sogar Kartoffeln – je nachdem, welche Pollen es betrifft. Ich kann nur hoffen, dass mich wenigstens das nicht betrifft, denn Lebensmittelallergien können auch schnell mal richtig gefährlich werden. Hier habe ich alle möglichen genaueren Informationen zum Thema Allergien gefunden. Was mir wirklich ganz besonders geholfen hat, ist der Tipp, abends meine Haare zu waschen, bevor ich ins Bett gehe. So können die Pollen in meinen Haaren nicht über Nacht weiter meine Augen und Nase reizen. Leider kann ich einem weiteren Ratschlag, meine Klamotten außerhalb des Schlafzimmers auszuziehen und lagern nicht nachgehen, weil ich in einer WG wohne – ich denke, das käme nicht so gut an. 😉

Wie ist es bei Euch, leidet Ihr auch unter Allergien? Wie hat sich das bei Euch entwickelt? Ich freue mich sehr auf Kommentare und Nachrichten von Leidensgenossinnen.

Bye bye

Katrin

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2 Comments

  1. Hallo Katrin,

    ich leide schon seit meiner Pubertät unter heftigen Allergien und kenne die von Dir beschriebenen Beschwerden fast das ganze Jahr über. Leider gibt es viele Allergiker, bei denen mit den Jahren immer mehr Allergien dazukommen. Deshalb kann ich Dir nur ans Herz legen, am besten so schnell wie möglich (also bestenfalls gleich diesen Herbst) mit einer Hyposensibilisierung zu starten, denn umso besser sind die Erfolgsaussichten! Bei mir sind schon drei gescheitert bzw. haben nicht funktioniert 🙁

    Ich wünsche Dir trotzdem einen schönen Frühling und das Du die Pollen in die Knie zwingst (und nicht sie Dich)

    LG Lea

    • Katrinski

      Oh Gott, du Arme! ja, ich habe wohl echt noch Glück gehabt, dass es bei mir erst so spät losgeht. Ich danke dir auf jeden Fall sehr für deinen Rat, liebe Lea – das hatte ich auch eh vor, ich muss mich dann im Herbst nur auch wirklich dazu zwingen, das zu machen. Man kennt das ja – sobald die Beschwerden weg sind…

      LG zurück

      Katrin

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